Batteriepass-Software: Was sie leisten muss
Eine Batteriepass-Software sollte Ihre Daten erfassen, Lieferanten einbinden, den Pass veröffentlichen und über die gesamte Lebensdauer verfügbar halten. Acht Kriterien helfen bei der Auswahl: von der regulatorischen Abdeckung bis zum Datenexport. Die Tarife von Battery Identity stehen mit Preisen auf dieser Seite.
Stand: 1. Oktober 2026
Was soll die Software leisten?
Ein Batteriepass besteht aus Daten, einem Datenträger und einer dauerhaft abrufbaren Seite. Eine Software hilft dabei, Daten zu erfassen und zu prüfen, fehlende Angaben bei Lieferanten einzuholen, den Pass zu veröffentlichen und einen QR-Code zu erzeugen. Welche Batterien betroffen sind und welche Fristen gelten, erklärt Batteriepass-Pflicht. Welche Datenblöcke dazugehören, beschreibt Batteriepass-Daten.
Acht Auswahlkriterien als Checkliste
Die folgende Checkliste ist bewusst anbieterneutral. Sie können sie für jede Lösung durchgehen, auch für unsere.
- Regulatorische Abdeckung. Bildet die Lösung die Datenblöcke der Batterieverordnung ab, und wie schnell werden Änderungen am Feldkatalog nachgezogen? Offene Rechtsakte sollten konfigurierbar sein, ohne Neuaufbau.
- Serialisierung und Volumen. Wie viele Batterien oder Modelle sind enthalten, und wie wird bei Serienfertigung mit Modell-, Chargen- und Einzelbatterie-Ebene umgegangen?
- QR-Standard. Wird der Datenträger standardkonform erzeugt, zum Beispiel als GS1-Digital-Link-URL, und sind PNG und SVG verfügbar?
- Zugriffsebenen. Unterscheidet die Lösung öffentliche von nicht öffentlichen Angaben und lässt sich das Zugriffsmodell erweitern, sobald die Detailregeln vorliegen?
- Lieferanten-Workflow. Können Lieferanten Angaben ohne eigenes Konto liefern, und prüft ein Mensch, bevor Angaben in den Pass übernommen werden?
- EU-Hosting und Verfügbarkeit. Wo liegen die Daten, und wie wird sichergestellt, dass ein Pass auch Jahre später abrufbar ist? Fragen Sie den Anbieter nach Standort, Backup und Ausfallkonzept.
- Schnittstellen. Gibt es Import aus Excel oder CSV, eine API oder Anbindung an ERP-Systeme?
- Datenexport und Exit. Können Sie Ihre Daten in offenen Formaten vollständig mitnehmen, falls Sie den Anbieter wechseln?
Prüfen Sie jede Antwort schriftlich beim Anbieter. Aussagen wie „vollständig konform“ sollten Sie hinterfragen: Die Konformität Ihres Passes hängt auch von Ihren eigenen Daten und Ihrer Einordnung ab, nicht allein von der Software.
Was Battery Identity heute abdeckt
Zur Orientierung, was die Plattform derzeit bietet:
- Schema „Battery“ für Batteriedaten (die Spalten zeigt die Datenvorlage)
- CSV-/Excel-Import mit Prüflauf, Fehlerzeilen mit Zeilennummer, Leerzellen ändern bestehende Werte nicht
- KI-Extraktion aus Dokumenten, wobei ein Mensch die Ergebnisse freigibt
- Lieferanten-Link ohne Login
- Gehostete Referenzseite je Kunde mit Logo und Weiterleitung
- QR-Code als PNG und SVG
- Öffentliche Passportseite in Deutsch und Englisch
- Änderungsverlauf (Audit-Trail)
Was noch Planung ist, etwa die volle Vierstufigkeit der Zugriffsrechte oder eine eigene Abbildung von Racks und Modulen, nennen wir offen auf den jeweiligen Fachseiten.
Was kostet es?
Die Preise der Anbieter reichen von kostenlosen Einstiegspaketen bis zu Enterprise-Lizenzen. Achten Sie beim Vergleich nicht nur auf den Monatspreis, sondern auch auf inkludierte Passports, Nutzerplätze, KI-Extraktionen und Schnittstellen. Bei Battery Identity testen Sie 30 Tage kostenlos; der Tarif Starter beginnt bei 49 € pro Monat.
Test
0,00 € 30 Tage kostenlos
- 10 Passports
- 5 KI-Extraktionen
- 2 Sitzplätze
- API (nicht enthalten)
- Single Sign-on (SSO) (nicht enthalten)
- Support: E-Mail
- CSV-/Excel-Import & -Export
- KI-Extraktion
- Lieferantenanfragen
Starter
49,00 € / Monat
- 50 Passports
- 50 KI-Extraktionen
- 5 Sitzplätze
- API (limitiert)
- Single Sign-on (SSO) (nicht enthalten)
- Support: E-Mail
- CSV-/Excel-Import & -Export
- KI-Extraktion
- Lieferantenanfragen
Professional
199,00 € / Monat
- 200 Passports
- 200 KI-Extraktionen
- 15 Sitzplätze
- API
- Single Sign-on (SSO) (nicht enthalten)
- Support: Priorität
- CSV-/Excel-Import & -Export
- KI-Extraktion
- Lieferantenanfragen
Enterprise
Individuell
- 10000 Passports
- 10000 KI-Extraktionen
- 100 Sitzplätze
- API
- Single Sign-on (SSO)
- Support: Dediziert
- CSV-/Excel-Import & -Export
- Lieferanten API
- KI-Extraktion
- Lieferantenanfragen
Preise ohne MwSt. Die Angaben stammen live aus unseren Tarifdaten.
So gehen Sie vor
- Kategorien und Verantwortlichkeit klären (Batteriepass-Pflicht).
- Diese Checkliste mit zwei oder drei Anbietern durchgehen.
- Mit der kostenlosen Datenvorlage einen Testlauf machen und prüfen, wie viel Aufwand Import und Lieferantenanfragen bedeuten.
- Erst danach einen Tarif wählen.
Einen Überblick über das Angebot finden Sie auf der Startseite.
Häufige Fragen
- Worauf sollte ich bei einer Batteriepass-Software zuerst achten?
Auf die Abdeckung Ihrer Batteriekategorien, auf einen praktikablen Datenimport und auf einen einfachen Weg, Lieferanten einzubinden. Ohne diese drei Punkte entsteht viel manueller Aufwand.
- Kann ich meine Daten später wieder mitnehmen?
Das sollten Sie vor dem Kauf klären. Ein Datenexport in offenen Formaten wie CSV oder Excel ist ein Auswahlkriterium. Battery Identity bietet Import und Export von CSV- und Excel-Dateien.
- Was kostet eine Batteriepass-Software?
Die Preise der Anbieter reichen von kostenlosen Einstiegspaketen bis zu Enterprise-Lizenzen. Bei Battery Identity startet der Einstieg mit 30 Tagen kostenlosem Test, danach ab 49 € pro Monat ohne MwSt.
- Wie starte ich einen Testlauf?
Sie laden die kostenlose Datenvorlage, tragen Ihre Batterien ein und importieren die Datei. Der Prüflauf zeigt vor dem Speichern, welche Zeilen fehlerhaft sind und welche Angaben noch fehlen.
Weiterführend
Quellen
Batteriepass vorbereiten
30 Tage kostenlos testen: Batteriedaten importieren, Lieferanten anfragen, QR-Code erzeugen.